Estriche auf Dämmschicht (schwimmender Estrich) sind:


Der Estrich liegt dabei auf einer PE-Folie und diese auf einer Dämmplatte und wird seitlich von Dämmstreifen ummantelt, so dass keinerlei schall- oder wärmeübertragende Verbindung zum restlichen Gebäude besteht ("schwimmend").

Die Dämmplatte kann dabei eine Trittschalldämmung und/oder eine Wärmedämmung sein. Typische Materialien für die Dämmung sind z. B. druckfestes Schaumglas oder EPS (expandiertes Polystyrol). Hier ist die Verformungsstabilität der Dämmmaterialien ein entscheidender Faktor.

Estrichabsenkungen, z. B. durch mehr als 200 kg / m in privaten Bädern mit schweren Badewannen sowie Küchen sind eine der Hauptschadensursachen für gerissene Küchenarbeitsplatten oder Bodenbeläge. Im gewerblichen Bereich sind dynamische Lasten bei einem schwimmenden Estrich wesentlich problematischer.

Im oberen Teil der Dämmschicht oder im Mörtel eines Heizestrichs werden Heizelemente bzw. Rohrschlangen für eine Fußbodenheizung verlegt.
Schwimmender Estrich wird von allen angrenzenden Bauteilen durch eine Wärme- und Trittschalldämmung getrennt. Damit wird eine wesentliche Verbesserung der Dämmwerte erreicht.

Heizestrich auf Dämmschicht:

Ähnlich wie schwimmender Estrich. Die Dämmmaterialien müssen kurzfristig bis 90 Grad Hitze resistent sein und den Wärmeabfluss nach unten optimal eindämmen, der Estrich fällt in der Regel etwas dicker aus, vor allem wenn die Heizschlangen im Estrich liegen.